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JOSÉ MIGUEL
MORENO
Vihuela, Laute, Theorbe, Barockgitarre, Gitarre
& Leitung
José
Miguel Moreno wurde in Madrid geboren und erhielt seinen ersten
Musikunterricht von seinem Vater. Während seiner späteren
Ausbildungszeit gewann er unter anderem den Ersten Preis bei den
Incontri Chitarristici di Garnano (Italien 1977). Er hat
sich auf die historische Aufführungspraxis spezialisiert, obwohl
sich sein Repertoire vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart
erstreckt.
Moreno gastierte
bei vielen großen internationalen Festivals und in den großen
Konzertsälen. Unter anderem spielte er im Wiener Musikverein,
beim Festival de Granada, beim Flandern Festival, im Théâtre des
Champs Elysées, bei der Biennale von Brisbane, in der Londoner
Wigmore Hall, im New Yorker Metropolitan Museum, in Utrecht,
Innsbruck, im Moskauer Puschkin-Saal, Prag (beim Festival
"Printemps de
Prague") und in Wien im Konzerthaus. etc.
Etliche Jahre
arbeitete er mit Teresa Berganza zusammen. Aus dieser Zeit
stammen verschiedene gemeinsame Aufnahmen. Außerdem hat er mit
Jordi Savall und dessen Hespèrion XX Tourneen unternommen und
Aufnahmen gemacht - darunter die Lachrimae von John
Dowland. Im
März 2003 folgt eine CD-Produktion (Doppel-CD) mit José Miguel
Moreno und Eligio Quinteiro mit Stücken von unter anderem John
Dowland, (März 2003) und von Luis Millán
(Herbst 2003).
1990 gründete
Moreno das Ensemble La Romanesca, das sich der
Interpretation spanischer und europäischer Barockmusik widmet.
1998 formierte er Orphénica Lyra.
José Miguel
Moreno ist auch als Lehrer aktiv und wurde in dieser Eigenschaft
von den angesehnsten Universitäten und Konservatorien der Welt
eingeladen. Gemeinsam mit seiner Frau Lurdes Uncilla erforscht
er die historische Bauweise von Lauten und Gitarren.
Seine
umfangreiche Diskographie verteilt sich auf die Labels Philips,
EMI, Glossa, Deutsche Harmonia Mundi und Astree Auvidis. Derzeit
arbeitet er für Glossa, wo unter anderem El Canto del
Cavallero herauskam, das 1993 mit dem Ritmo als Beste
Spanische Produktion des Jahres ausgezeichnet wurde. Ein Jahr
später wurde seine CD Ars Melancholiae mit dem CD
Compact Preis bedacht und vom amerikanischen Magazin Fanfare
auf die „Wunschliste“ gesetzt.
Auch jüngere
Einspielungen erhielten internationale Auszeichnungen und
Preise. Unter anderem gab es 1997 einen weiteren Ritmo
als Beste CD des Jahres für die Pièces pour théorbes
françaises. Und auch die bislang mit Orphénica Lyra
entstandenen Aufnahmen stießen bei der Schallplattenkritik auf
großes Interesse.
Zu Morenos
weiteren Auszeichnungen gehören der Choc du Monde de la
Musique, der Diapason d’Or und Editor’s Choice of
Gramophone.

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